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Was hat Integration mit dem Islam zu tun? "Die kulturelle Brille ablegen"

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Was hat Integration mit dem Islam zu tun? "Die kulturelle Brille ablegen"

 Ein Kommentar von Yasin Alder

(iz). Wenn wie in der jüngsten Integrationsstudie die aus der Türkei stammenden Zuwanderer wieder einmal als am schlechtesten integriert dastehen, liegt bei vielen Kommentatoren latent die Vermutung nahe, dass das irgendwie auch am Islam liegen müsse. Tatsächlich ist dem aber entschieden zu widersprechen. Es ist nicht der Islam, der die Menschen davon abhält, auf diese Gesellschaft zuzugehen und sich sogar kulturell zu integrieren und Dinge anzunehmen, sofern diese nicht dem Islam widersprechen. Banal gesagt, wer von Muslimen erwartet, dass sie erst Alkohol trinken müssen und es mit ihrer Religion nicht mehr so genau nehmen dürfen, um hierzulande akzeptiert zu werden, der hat wohl selbst eine Vorstellung von Integration, die eher eine von totaler Assimilation ist. In den USA etwa, die übrigens gegenüber Muslimen toleranter wirkt als man bei uns zu sein scheint, sind die Muslime sprachlich und gesellschaftlich überwiegend gut integriert, was sicher auch damit zusammenhängt, dass sie von jeher einen höheren Bildungsstand hatten.

 

Der wundervolle Qur´an: Mein Weg zum Islam

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Eine der führendsten islamischen Persönlichkeiten Amerikas, Jamaal Zarabozo, erklärt das
Wunder des Qur´an und welchen Einfluss er auf seiner Reise zum Islam besaß.

Der wundervolle Qur´an: Mein Weg zum Islam (PDF), von Jamaal al-Din Zarabozo

 

 

 

 

 

Islam ist gegen weibliche Genitalverstümmelung

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Der am 23.11.2006 veröffentlichte Beschluss der Gelehrten-Konferenz von Kairo (22./23.11.2006), der am 24.11.2006 vom Großmufti von Ägypten, Prof. Dr. Ali Gom’a, persönlich unterzeichnet wurde und somit rechtsgültig ist.

Deutsche Übersetzung der Fatwa:

Im Namen Gottes des Barmherzigen, des Allerbarmers

Die Internationale Konferenz der Gelehrten bezüglich des Verbots von Missbrauch des weiblichen Körpers wurde am 1. und 2. der Dhul-Qi'da 1427 nach der Hijdra, entsprechend dem 22. und 23. 11.2006, in den Konferenzräumlichkeiten der Al-Azhar Universität abgehalten. Eine Anzahl von Forschungsarbeiten wurde vorgetragen. Nachdem Wissenschaftler und islamische Gelehrte sowie Fachleute und Aktivisten von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Ägypten, Europa und Afrika angehört wurden, werden folgende Empfehlungen bekannt gegeben:

 

Ehemaliger christlicher Pfarrer Yusuf Estes aus den USA über seinen Weg zum Islam

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Video:

 

 

"Oh Gott, wenn du da bist, dann zeig' mir die Rechtleitung"

 


Lieber Bruder in Menschlichkeit und diejenigen Leute die zu "Jesus" rufen:

Seit über zehn Jahren haben mich viele Leute gefragt, ob ich meine Geschichte wie ich zum Islam kam, niederschreiben wolle - aber leider hatte ich nie Zeit dafür.

Viele Leute fragen mich, wie kann es sein, dass ein christlicher Pfarrer oder Priester zum Islam übertritt, insbesondere wenn wir die negativen Sachen, die wir jeden Tag über den Islam und die Muslimen hören, beachten. Ich möchte jedem für sein Interesse danken und beginne meine persönliche Geschichte, so Gott will.

Ich sollte vielleicht diese Gelegenheit nutzen um mich vorzustellen. Mein Name ist Yusuf Estes und ich bin islamischer Geistlicher, wohnhaft in Washington. Als solcher komme ich viel rum, um die Botschaft Jesu im Koran zu präsentieren. Wir halten Vorträge, Diskussionen mit Leuten aller Glaubensrichtungen, und nehmen die Gelegenheit wahr, neben den Rabbis, Predigern und Priestern zu reden. Am meisten arbeiten wir mit Institutionen, Militärs, Universitäten und den Gefängnissen. Unser erstes Ziel ist es, die Lehre des Islam zu verbreiten; was der Islam lehrt und wer die Muslime sind.

Obwohl der Islam, nach Christentum, die größte Religionsgemeinschaft ist, sehen wir viele von denen die sich selber Muslime nennen, dass sie weder ihre Religion richtig verstanden haben, noch die Botschaft für „Frieden, Ergebenheit und Gehorsam zu Gott“ (Arabisch = ‚Islam’)) vertreten können.

Ich bin in einer sehr strengen christlichen Familie im mittleren Westen geboren worden. Unsere Familie hatte nicht nur viele Kirchen und Schulen in den USA erbaut, sondern war auch diese, die die erste Stelle erreicht hatte. Während ich noch in der Grundschule war, sind wir nach Houston, Texas umgezogen. Das war 1949 ( ich bin alt ). Wir gingen regelmäßig in die Kirche, und als ich 12 war, wurde ich in Pasadena, Texas getauft. Als Teenager besuchte ich andere Kirchen, um über deren Lehren und Glauben zu lernen. Mit der Zeit hatte ich richtigen Durst nach Evangelium, oder "frohen Botschaft" wie wir es nannten. Meine Suche war nicht nur aufs Christentum beschränkt. Überhaupt nicht. Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Metaphysik, Glaube der Indianer - das alles war Gegenstand meiner Studien. Nur über den "Islam" habe ich nichts gelernt. Warum? Gute Frage.

Mich interessierten verschiedene Richtungen der Musik, insbesondere Gospel und die klassische Musik. Weil meine Familie gleichzeitig religiös und musikalisch begabt war, fing ich an, in beide Richtungen zu lernen. Ich übernahm die Position eines "Music Minister" ( Organisten ) in verschiedenen Kirchen denen ich angehörte. Im Jahr 1960 fing ich an Tasteninstrumente zu unterrichten und bis 1963 besaß ich in Laurel, Maryland eigenes Studio - "Estes Music Studios."

In den nächsten 30 Jahren arbeitete ich mit meinem Vater in verschiedenen geschäftlichen Projekten. Wir boten Unterhaltungsshows an. Wir eröffneten Klavier- und Orgelladen von Texas über Oklahoma bis nach Florida. Ich machte Millionen von Dollars in diesen Jahren. Den inneren Frieden, der durch das Wissen über die Wahrheit und Erlösung kommt, fand ich jedoch nicht. Ich bin mir sicher, dass ihr euch gefragt hast; "Warum hat mich Gott erschaffen?" oder "Was will Gott, dass ich mache?" oder "Wer ist Gott überhaupt?" "Warum glauben wir an die Erbsünde?" "Warum sollten die Söhne Adams für diese Sünde bestraft werden?" Aber wenn ihr jemanden hierüber befragt, dann sagt er dir, du musst glauben, ohne zu hinterfragen, oder es wäre ein Mysterium und du sollst nicht danach fragen.

Oder die Dreieinigkeit. Wenn ich die Priester fragte, wie kann es sein, dass etwas gleichzeitig "drei" und "eins" sein kann, gaben sie zu Antwort, dass dies ein Geheimnis ist. Warum kann Gott, Der alles, was er will tun kann, nicht einfach den Menschen verzeihen, anstatt sich in einen Mensch zu verwandeln, der auf die Erde kommt, als Mensch lebt und dann erst die Sünden aller Menschen verzeiht. Vergiss nicht, dass Er Herrscher des ganzen Universums ist, und was Er will, das wird.

Dann eines Tages im Jahr 1991 erfuhr ich dass auch die Muslime an die Bibel glauben. Ich war geschockt. Wie könnte es sein? Aber das war nicht alles, sie glauben an Jesus als

- wahren Gesandten Gottes
- einen der Gottespropheten
- jemanden, der ohne menschlichen Eingriff empfangen wurde
- „Christus“ oder Messias, der in der Bibel angekündigt wurde
- jemand, der sehr wichtig ist bei Gott
- jemanden, der am Ende der Tage kommen wird um die Gläubigen gegen den 'Antichrist' zu führen

Dies war eindeutig zu viel für mich. Besonders deswegen, weil viele Christen den Islam und Muslime hassten. Sie sagten sogar erfundene Sachen über den Islam, um den Leuten die Angst vor dem Islam einzureden. Warum sollte ich mit diesen Leuten etwas zu tun haben?

Mein Vater war sehr aktiv in der Unterstützung der kirchlichen Arbeit, besonders bei den kirchlichen Schulprogrammen. Er ist im Jahr 1970 zum Priester ordiniert worden. Er und seine Frau ( Meine Stiefmutter ) kannten viele der TV-Prediger, bis zum größten Feind des Islam in den USA - Pat Robertson.

Mein Vater und seine Frau arbeiteten zusammen und waren aktiv im Verteilen der Predigt Audiokassetten in den Altenheimen und Krankenhäusern. Dann im Jahr 1991 bekam er es geschäftlich mit einem Ägypter zu tun und sagte mir, dass ich ihn auch treffen sollte. Diese Idee gefiel mir, denn ich stellte mir ein internationales Flair vor. Ihr wisst schon, die Pyramiden, die Sphinx und den Nil. Dann erwähnte mein Vater, dass der Mann ein "Moslem" ist. Ich konnte es nicht glauben. Ich erinnerte meinen Vater daran, dass diese Leute Terroristen, Entführer und Bombenleger sind. Ich brauchte nicht zu erwähnen, dass sie gar nicht an Gott glauben; sie küssen die Erde fünf Mal am Tag, und beten den schwarzen Würfel in der Wüste an.

Nein.

Ich wollte diesen "Moslem" nicht treffen. Mein Vater bestand darauf und versicherte mir, dass es um eine nette Person handelt. Schließlich gab ich mein Einverständnis zum Treffen. Aber zu meinen Bedingungen.

Ich wollte ihn an einem Sonntag treffen, nachdem ich in der Kirche gewesen bin. Dadurch war mir der Beistand des Heiligen Geistes sicher. Ich wollte auch meine Bibel mitnehmen, um den Hals das große Kreuz haben und eine Mütze auf der steht "Jesus ist der Herr". Meine Frau und meine zwei Töchter kamen mit und wir waren für die erste Begegnung mit dem "Muslim" gewappnet.

Als ich das Kaffee betrat, fragte ich meinen Vater wo der Muslim sei, und er zeigte mit dem Finger auf ihn.

Ich war überrascht. Dies kann kein Moslem sein. Nie.

Ich hoffte einen großen Mann zu sehen, mit breiter Kleidung, großem Turban auf dem Kopf, dem Bart der bis zum Bauchnabel reichte.

Dieser Mann hatte keinen Bart. In Wirklichkeit hatte er gar keine Haare auf dem Kopf. Er war fast kahlköpfig. Er war ein angenehmer Zeitgenosse mit zartem Händedruck. Das machte keinen Sinn. Ich dachte sie wären Terroristen und Bombenleger. Was geht hier vor?

Macht ja auch nichts. Ich wollte ihn "bearbeiten". Er muss "errettet" werden und diesen Job werden Gott und ich übernehmen.

Nach einer kurzen Vorstellung fragte ich ihn: "Glaubst du an Gott?" Er sagte: "Ja." ( Gut! ) Dann sagte ich: "Glaubst du, dass es Adam und Eva gab?" Er sagte: "Ja." Ich fragte weiter: "Was ist mit Abraham? Glaubst du, dass er bereit war seinen Sohn Gott zu opfern?" Er sagte: "Ja." Dann fragte ich: "Was ist mit Moses?" Er sagte erneut: "Ja." Dann ich: "Was ist mit anderen Propheten, David, Salomo, und Johannes der Täufer?" Er sagte "Ja." Ich fragte: "Glaubst du an die Bibel?" Erneut sagte er: "Ja." Damit war die Zeit für die große Frage gekommen: "Glaubst du an Jesus? Dass er der Gesalbte (Christus) von Gott ist?" Er sagte einfach: "Ja."

Nun gut, dachte ich. „Dies wird einfacher als ich dachte.“ Der Muslim war gerade dabei getauft zu werden, ohne es zu wissen. Und ich werde derjenige sein, der dies vollziehen wird. Ich war stolz auf mich, dass ich jeden Tag neue Seelen errettet habe und dies wird eine große Leistung sein, einen dieser Muslime zum Christentum zu bewegen. Ich fragte ihn ob er Tee mag und er bejahte. Dann bestellten wir uns Tee und fingen an über mein Lieblingsthema zu sprechen - den Glauben.

Während wir da saßen, und uns unterhielten ( die meiste Zeit redete ich ), merkte ich dass mein Gesprächspartner ein sehr netter, ruhiger und ja ein schüchterner Mensch war. Er hörte mir aufmerksam zu, und unterbrach mich kein einziges Mal. Ich mochte seine Art, und ich dachte, er hätte ein großes Potential guter Christ zu werden.

Ich stimmte meinem Vater zu, dass wir geschäftliche Beziehungen mit diesem Mann pflegen sollen. Ich ermutigte ihn sogar, dass er mich auf meinen Reisen durchs nördliche Texas begleitet. Jeden Tag würden wir zusammen sein, und über verschiedene Aspekte der Religionen diskutieren. Und unterwegs könnte ich eins dieser Radiosender laufen lassen, die das biblische Programm ausstrahlen, um die Botschaft zu diesem armen Individuum zu bringen.

Wir redeten über Gott, die Bedeutung des Lebens, den Zweck der Schöpfung, die Propheten und deren Mission und wie Gott seinen Willen den Menschen offenbart. Wir tauschten viele persönliche Erfahrungen und Meinungen.

Eines Tages erfuhr ich, dass Muhammad aus der Wohnung, die er mit einem Freund gemietet hat, ausziehen werde und für eine Weile in der Moschee wohnen werde. Ich ging zu meinem Vater und fragte ihn, ob er nicht in unserem großen Haus wohnen könnte. Schließlich könnte er mir bei meiner Arbeit helfen und er wäre pünktlich hier, wenn wir das nächste Mal irgendwo hinfahren müssten. Mein Vater stimmte dem zu und Muhammad zog ein.

Natürlich würde ich weiterhin Zeit finden, um meine Predigerfreunde in Texas zu besuchen. Einer von ihnen lebte an der Grenze zu Mexiko und der andere in der Nähe von Grenze zu Oklahoma. Einer der Prediger schleppte immer ein riesiges Kreuz mit sich, das größer als ein Auto war. Er trug es über seine Schulter, und das Kreuz schleifte über den Boden. Die Leute hielten an um zu fragen was los wäre, und er gab ihnen Flugblätter und Broschüren über das Christentum.

Eines Tages hatte mein Freund mit dem Kreuz Herzinfarkt gehabt und musste für lange Zeit ins Krankenhaus eintretten. Ich besuchte ihn mehrmals in der Woche und nahm Muhammad mit, mit der Hoffnung, dass wir uns zusammen übers Glauben unterhalten könnten. Mein Freund war nicht sonderlich beeindruckt und wollte nichts über den Islam wissen. Eines Tages kam der Zimmernachbar von meinem Freund im Rollstuhl ins Zimmer. Ich ging zu ihm und fragte ihm, nach seinem Namen, er antwortete es wäre nicht wichtig. Als ich ihn fragte wo er herkäme, sagte er, er wäre vom Jupiter. Ich dachte darüber nach und fragte mich ob ich in einem kardiologischen oder einem Krankenhaus für psychisch Kranke wäre.

Ich wusste, dass der Mann alleine und depressiv war, so brauchte er auch jemanden, der sich um ihn kümmern würde. Also fing ich an, ihm die "frohe Botschaft" mitzuteilen. Ich las ihm aus dem Buch Jonas im Alten Testament vor. Jonah, der vom Gott zu den Menschen gesandt wurde, um sie zum rechten Weg zu rufen. Doch er verließ seine Leute und flüchtete mit dem Boot. Ein Sturm brach herein und die Leute warfen ihn über Bord. Ein Wal kam, fraß ihn und er blieb in seinem Bauch drei Tage und 3 Nächte lang. Durch die Gnade Gottes gelang der Wal an die Oberfläche und Jonas wurde befreit und kam zurück zu seinem Volk. Der Hintergedanke ist, dass wir nicht vor unseren Problemen weglaufen sollen, sondern sich ihnen stellen. Und Gott weiß immer was wir gemacht haben.

Nachdem ich mit der Geschichte fertig war, sah der Mann im Rollstuhl zu mir auf und entschuldigte sich. Er sagte, ihm täte leid, wie er sich vorhin benommen hatte, aber er hatte eine schwere Zeit hinter sich. Dann sagt er, er wolle mir etwas beichten. Ich sagte ihm, dass ich kein katholischer Priester bin, und ich kann keine Beichte abnehmen. Er antwortete mir, dass er davon weiß. "Eigentlich" sagte er "bin ich ein katholischer Priester." Ich war geschockt. Ich habe gerade einem Priester über das Christentum eine Predigt gehalten? Was in aller Welt geht hier vor? Der Priester begann über sich zu erzählen: Er hatte 12 Jahre lang in Zentralamerika und Mexiko missioniert. Wenn er aus dem Krankenhaus entlassen werden würde, bräuchte er einen ruhigen Platz um sich zu erholen. Ich bot ihm an bei mir einzuziehen. Er war mit dem Vorschlag einverstanden, und zog gleich aus dem Hospital aus. Während der Rückreise sprach ich mit dem Priester über das Gotteskonzept im Islam und zu meiner Überraschung wusste er sehr gut über die Materie Bescheid. Ich war sehr überrascht, als er mir sagte, dass die katholischen Priester den Islam studieren und manch einer sogar den Doktorgrad erworben hatte. Aber es kam noch überraschender für mich.

Nachdem wir es im Hause gemütlich gemacht haben, versammelten wir uns am Küchentisch, um, wie jeden Abend, über die Religion zu diskutieren. Mein Vater brachte dann seine Version der Bibel ( King James Version ), ich meine (Revised Standard Version of the Bible), meine Frau eine dritte. Der Priester hatte natürlich eine katholische Bibel, die sieben Kapitel mehr hatte, als die protestantische. Auf diese Weise verbrachten wir mehr Zeit im Streit, welche Bibel die richtige sei, als Muhammad zu überzeugen er solle Christ werden.

Ich kann mich daran erinnern wie ich Muhammad Dinge über den Quran fragte, z.B. wie viele Versionen es seit den letzen 1400 Jahren gäbe. Er sagte mir es gibt nur Einen Quran. Und er wurde nie geändert. Weiter sagte er, dass der Koran von hundert tausenden Leuten weltweit auswendig gelernt worden ist. Dies schien mir unmöglich. Schließlich sind alle biblischen Sprachen ausgestorben, und die Originaldokumente gingen verloren. Wie könnte es sein, dass der Koran unverändert geblieben ist und dass man ihn auswendig von Anfang bis Ende kann?

Wie auch immer. Eines Tages bat der Priester Muhammad ob er ihn nicht in die Moschee mitnehmen kann, um zu sehen, wie es dort ist. Als sie zurückkamen, wollte ich alles vom Priester wissen, wie es gewesen ist. Welche "Zeremonien" wurden gefeiert? Eigentlich "keine", antwortete er. "Sie kamen, beteten und gingen wieder." Ich sagte: "Sie gingen? Ohne Ansprachen oder zu singen?" "Richtig" sagte der Priester.

Einige Tage später, fragte der Priester Muhammad erneut, ob er sich im zugesellen darf auf dem Weg in die Moschee. Diesmal war es jedoch anders. Sie haben sich sehr verspätet. Es war bereits dunkel geworden und ich machte mir Sorgen um die Beiden. Als sie schließlich ankamen, ging ich zur Tür und erkannte Muhammad. Aber wer war dieser Mann neben ihm? Er trug langes weißes Gewand und weiße Mütze. Einen Moment! Es war der Priester. Ich sagte ihm: "Pete? - Bist du Muslim geworden?" Er sagte er hätte an dem Tag den Islam angenommen. DER PRIESTER IST MUSLIM GEWORDEN!! Was kommt als Nächstes? Dann ging ich die Treppen rauf, und begann mit meiner Frau über die Angelegenheit zu sprechen. Die sagte darauf zu mir, sie will auch Muslim werden, weil sie glaubt, dass der Islam die Wahrheit ist. Das setzte mir richtig zu. Ich ging wieder die Treppen runter, weckte Muhammad und bat ihm raus zu kommen, um mit mir zu reden. Wir gingen spazieren und redeten die ganze Nacht. Als die Zeit zum Morgengebet der Muslime war, wusste ich dass ich etwas unternehmen muss. Ich ging hinters Haus und fand ein altes Stück Sperrholz, und dann nahm ich die Gebetshaltung der Muslime ein.

In dieser Körperhaltung, mein Körper war auf diesem Stück Sperrholz ausgestreckt und mein Kopf am Boden, betete ich: "Oh Gott, wenn du da bist, dann zeig' mir die Rechtleitung." Nach einer Weile hob ich meinen Kopf und bemerkte etwas. Nein, weder sah ich Engeln, die vom Himmel runtersteigen, noch vernahm ich Stimmen oder Licht. Was ich bemerkte, war eine innere Änderung in mir. Jetzt war mir bewusster denn je, dass ich mit den ganzen Lügen aufhören muss. Es war an der Zeit, daran zu arbeiten, dass ich ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch werde. Ich wusste was zu tun ist. Ich ging ins Bad und nahm eine Dusche. Ich stellte mir vor, dass ich jetzt all die Sünden von mir abwasche, die sich in den Jahren angesammelt haben. Und ich war bereit ein neues Leben anzufangen. Ein Leben, das auf Wahrheit und eindeutigen Beweisen fußte.

Gegen 11:00 an jenem Morgen stand ich vor den zwei Zeugen, den Ex-Priester, den man als Pater Peter Jacob kannte und der andere war Muhammad Abel Rahman. Und ich sagte mein Glaubensbekenntnis. "Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter."

Einige Minuten später, kam meine Frau und sagte denselben Satz. Aber diesmal in Anwesenheit von drei muslimischen Zeugen. (Ich war der dritte.) Mein Vater hielt sich zurück und wartete einige Monate, bevor er selber Muslim geworden ist.

Die Kinder haben wir aus der christlichen Schule abgemeldet und in eine islamische eingeschrieben. Jetzt, zehn Jahre später haben sie vieles aus dem Koran auswendig gelernt.

Mein Schwiegervater war der letzte, der bezeugte, dass Jesus kein Sohn Gottes ist, sondern ein großer Prophet.

Nun halte an und denke nach. Ein ganzer Haushalt, Leute mit verschiedenen Backgrounds und ethnischer Herkunft fanden ihren Weg im Islam. Denke nach. Ein katholischer Priester. Ein Organist und Prediger. Ein ordinierter Pfarrer und Erbauer der christlichen Schulen. Und sie alle kamen zum Islam! Nur durch Seine Gnade sind wir geleitet worden, um die Wahrheit zu sehen.

Wenn ich hier anhalten würde, bin ich mir sicher, dass du wenigstens zugeben müsstest, dies wäre eine erstaunliche Geschichte, nicht wahr? Schließlich handelt es hier um drei religiöse Führer, die alle verschiedenen Glaubensrichtungen angehörten und am Ende kam der restliche Haushalt dazu.

Aber das ist nicht alles. Es gibt noch mehr! Im gleichen Jahr, als ich in der großen Prärie in Texas war, traf ich einen Studenten der Baptistengemeinde. Sein Name war Joe und er kam aus Tennessee. Er ist Muslim geworden, nachdem er den Koran im BAPTISTENPRIESTER SEMINAR gelesen hatte! Es gab natürlich auch andere. Ich erinnere mich an einen katholischen Priester, der solch gute Sachen über den Islam sagte, dass ich ihn fragte warum er kein Muslim sei. Er antwortete: "Wie? Dann verliere ich meinen Job!" - Sein Name ist Pater John und ich hoffe, dass er eines Tages Muslim werden wird.

Mehr? Ja. Im gleichen Jahr traf ich einen katholischen Priester, der 8 Jahre lang in Afrika missionierte. Während seiner Missionstätigkeit setzte er sich mit dem Islam auseinander und trat zum Islam über. Er heißt jetzt Omar und lebt in Dallas.

Noch mehr? Ja, erneut. Zwei Jahre später, während ich in San Antonio war, lernte ich früheren Erzbischof der russisch-orthodoxen Kirche kennen. Dieser hatte Islam studiert und gab seine Position bei der Kirche auf, Muslim zu werden.

Und seit meinem Eintritt in den Islam, lernte ich viele neue Muslime kennen, die früher führende Persönlichkeiten ihrer Ex-Religionen waren. Sie waren Hindus, Juden, Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, griechisch- und russische Orthodoxen, Kopten und sogar Wissenschaftler, die früher Atheisten waren.

Warum? Gute Frage.

Darf ich dem Sucher nach der Wahrheit diese NEUN SCHRITTE auf dem Weg zu Selbstreinigung vorschlagen:

1. Befrei deinen Kopf, dein Herz und deine Seele
2. Löse dich von allen Vorurteilen
3. Lies eine gute Übersetzung des gesegneten Koran
4. Lass dir dabei Zeit
5. Lese und überlege
6. Denke nach und bete
7. Bitte Denjenigen, der dich erschaffen hat, dass er dich zur Wahrheit führen möge
8. Mache das über mehrere Monate und sei dabei konsequent
9. Lass nicht zu, dass andere deine Gedanken in dieser Zeit der "Wiedergeburt", vergiften.


Der Rest ist zwischen dir und allmächtigem Gott. Wenn du Ihn wirklich liebst, dann wird er mit dir verfahren gemäß dem, was in deinem Herzen ist.

Ich habe dir meine Geschichte erzählt wie ich Muslim geworden bin. Im Internet kannst du bestimmt viele finden, die den ähnlichen Weg gegangen sind wie ich. Nimm dir Zeit um sie anzuklicken. Lass uns dann die Wahrheit teilen, die auf den Beweisen fundiert. Dies um unsere Herkunft zu verstehen, unsere Ziele und Aufgaben im Diesseits und im Jenseits.

Möge dich Allah recht leiten auf deinem Weg zur Wahrheit. Und möge er dir dein Herz und dein Verstand eröffnen, um die Wirklichkeit dieser und der nächsten Welt zu erkennen.

Friede sei mit dir, Rechtleitung von Allah, demjenigen, von dem alles abhängt.

Yusuf Estes

Seine Homepages: www.islamtomorrow.com und www.shareislam.com

 

Quelle: www.islamic.org.uk/deutsch, bearbeitet von Way-to-Allah.com

 

Cat Stevens Alias Yusuf Islam

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Jetzt ist mir klar, dass ich in direkten Kontakt mit Gott treten kann

Als Menschen ist uns ein Bewusstsein und eine Aufgabe gegeben worden, die uns an die Spitze der Schöpfung gestellt hat. Der Mensch wurde geschaffen, um Statthalter Gottes auf Erden zu sein und es ist wichtig, die Verpflichtung zu erfüllen, sich von allen falschen Vorstellungen zu befreien und unser Leben zu einer Vorbereitung auf das nächste Leben zu machen. Wenn jemand diese Chance verpasst, bekommt er keine zweite, wird nicht immer wieder zurück gebracht, denn es heißt im Qur'an Majeed, dass, wenn der Mensch zur Rechtfertigung geholt wird, er sagen wird, "O Herr, schick uns zurück und gib uns noch eine zweite Chance." Der Herr sagt, "Wenn ich dich zurücksende, tust du dasselbe."

Ich wuchs in der modernen Welt voller Luxus und im Glitzerleben des Showgeschäfts auf. Ich wurde in einem christlichen Haus geboren, aber wir wissen, dass jedes Kind in seiner ursprünglichen Natur geboren ist - es sind nur seine Eltern, die ihn zu dieser oder jener Religion bringen. Mir wurde diese Religion (Christentum) gegeben und so dachte ich auch. Ich wurde gelehrt, dass Gott existiert, aber es keinen direkten Kontakt mit Gott gibt, also mussten wir durch Jesus mit Ihm Kontakt aufnehmen - er war die eigentliche Tür zu Gott. Das wurde mehr oder weniger von mir akzeptiert, aber ich schluckte nicht alles. Ich betrachtete einige der Statuen von Jesus; sie waren nur Steine ohne Leben. Und als sie sagten, dass Gott drei ist, war ich noch mehr verwirrt, nur konnte ich nicht argumentieren. Ich glaubte es mehr oder weniger, weil ich den Glauben meiner Eltern respektieren musste. Nach und nach wurde ich von dieser frommen Erziehung entfremdet. Ich fing an, Musik zu machen. Ich wollte ein großer Star sein.

All die Sachen, die ich in den Filmen und in den Medien sah, nahmen Einfluss auf mich und möglicherweise dachte ich, dass dieses mein Gott sei, das Ziel Geld zu verdienen. Ich hatte einen Onkel, der ein schönes Auto hatte. "Gut," sagte ich, "er hat es geschafft. Er hat eine Menge Geld." Die Leute um mich herum beeinflussten mich, zu denken, dass es das war; diese Welt war ihr Gott. Ich entschied, dass dies genau das Leben für mich war: eine Menge Geld machen, ein "großes Leben führen." Jetzt waren meine Vorbilder die Popstars. Ich fing an, Lieder zu schreiben, aber tief in mir hatte ich ein Gefühl für Menschlichkeit, ein Gefühl, dass, wenn ich reich werden würde, ich den Bedürftigen helfen würde. (Es heißt im Qur'an, wir machen Versprechen, aber dass, wenn wir etwas bekommen, wir es behalten möchten und gierig werden.) So geschah, dass ich sehr berühmt wurde. Ich war noch ein Jugendlicher, mein Name und Foto wurden in allen Medien gezeigt. Sie machten mich größer als das Leben, also wollte ich größer leben als das Leben und die einzige Weise, das zu tun, war, mich zu berauschen (mit Alkohol und Drogen).


IM KRANKENHAUS

Nach einem Jahr des finanziellen Erfolges und des high lifes, wurde ich sehr krank, bekam TB und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Es war zu der Zeit, dass ich zu denken begann: Was sollte mit mir geschehen? War ich nur ein Körper und mein Ziel im Leben war bloß, diesen Körper zu befriedigen? Mir wurde nun klar, dass dieser Notstand ein Segen war, der mir von Allah gegeben wurde, eine Chance, meine Augen zu öffnen - "Warum bin ich hier? Warum bin ich im Bett?" - und ich fing an, nach einigen Antworten zu suchen. Zu dieser Zeit gab es großes Interesse am östlichen Mystizismus. Ich fing an zu lesen und das Erste, das mir bewusst wurde, war der Tod und dass die Seele weiter besteht; sie hört nicht auf. Ich glaubte, dass ich die Straße zum Glück und zur hohen Vollendung nahm.

Ich fing an zu meditieren und wurde sogar ein Vegetarier. Ich glaubte jetzt an "Frieden und flower power", das war der allgemeine Trend. Aber was ich insbesondere glaubte, war, dass ich nicht nur ein Körper war. Dieses Bewusstsein kam im Krankenhaus zu mir. Eines Tag, als ich spazieren ging und von Regen überrascht wurde, fing ich an, nach Schutz zu suchen und dann dachte ich, "warte eine Minute, mein Körper wird nass, mein Körper sagt mir, dass ich nass werde." Das ließ mich an einen Spruch denken, dass der Körper wie ein Esel ist und er lernen muss, wohin er gehen soll. Andernfalls führt der Esel dich dahin, wohin er gehen möchte. Dann wurde mir klar, dass ich einen Willen, ein Gott-gegebenes Geschenk hatte: dem Willen Gottes zu folgen. Ich war von der neuen Terminologie fasziniert, die ich in der östlichen Religion erlernte. Jetzt hatte ich das Christentum satt.

Ich fing wieder an, Musik zu machen und dieses Mal begann ich, meine eigenen Gedanken zu reflektieren. Ich erinnere mich an die Lyrik von einem meiner Lieder. Sie geht so: "Ich wünschte, ich wüsste, ich wünschte, ich wüsste, was den Himmel macht, was die Hölle macht. Beginne ich, Dich in meinem Bett oder in irgendeiner staubiger Zelle kennen zu lernen, während andere das große Hotel erreichen?" und ich wusste, dass ich auf dem Weg war. Ich schrieb auch ein anderes Lied, "Die Art, Gott zu finden (The Way to Find God Out)." Ich wurde sogar noch berühmter in der Musikwelt. Ich hatte wirklich eine schwierige Zeit, weil ich reich und berühmt wurde und gleichzeitig mit ganzem Herzen nach der Wahrheit suchte. Dann gab es einen Moment, wo ich entschied, dass Buddhismus in Ordnung und vortrefflich ist, aber ich nicht bereit war, die Welt zu lassen. Ich war zu sehr der Welt verbunden und war nicht bereit, ein Mönch zu werden und mich von der Gesellschaft zu isolieren. Ich versuchte Zen und Ching, Numerologie, Tarotkarten und Astrologie. Ich versuchte, wieder in die Bibel zu schauen und konnte nichts finden. Zu dieser Zeit wusste ich nichts über Islam und dann geschah, was ich als Wunder betrachte. Mein Bruder hatte die Moschee in Jerusalem besichtigt und war sehr beeindruckt, dass dort einerseits das Leben pulsierte (anders als in den Kirchen und Synagogen, die leer waren), andererseits eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe vorherrschte.


QUR'AN

Als er nach London zurückkam, brachte er eine Übersetzung des Qur'an mit, die er mir gab. Er wurde nicht Muslim, aber er fand etwas an dieser Religion und dachte, ich könnte auch etwas in ihr finden. Und als ich das Buch bekam -eine Anleitung, die mir alles erklären würde: wer ich war; was der Zweck des Lebens war; was die Wirklichkeit war und was die Wirklichkeit sein würde; von wo ich kam - stellte ich fest, dass dies die wahre Religion ist; Religion nicht wie der Westen sie versteht, nicht die Art, die nur für deine alten Tage bestimmt ist. Im Westen wird jeder, der eine Religion annimmt und sie zu seiner Lebensweise macht, ein Fanatiker genannt. Ich war kein Fanatiker, ich war zunächst über Körper und Seele verwirrt. Dann stellte ich fest, dass der Körper und die Seele nicht getrennt sind und du nicht zum Berg gehen musst, um fromm zu sein. Wir müssen dem Willen Gottes folgen. Dann können wir häher steigen als die Engel.

Die erste Sache, die ich jetzt tun wollte, war, ein Muslim zu sein. Ich stellte fest, dass alles Gott gehört, dass kein Schlummer Ihn erfasst. Er hat alles geschaffen. An diesem Punkt fing ich an, den Stolz in mir zu verlieren, denn bis jetzt hatte ich gedacht, dass der Grund, warum ich hier war, meine eigene Großartigkeit war. Aber ich stellte fest, dass ich mich nicht selbst erschuf und der ganze Zweck von meinem Dasein war, mich der Lehre hinzugeben, die durch die Religion vervollkommnet worden ist, die wir als Al-Islam kennen. An diesem Punkt fing ich an, meinen Glauben zu entdecken. Ich hatte das Gefühl, dass ich ein Muslim war. Beim Lesen des Qur'an stellte ich jetzt fest, dass alle Propheten, die von Gott gesendet worden waren dieselbe Botschaft hatten. Warum waren dann die Juden und die Christen unterschiedlich? Ich wusste jetzt, dass die Juden Jesus nicht als Messias annahmen und sie sein Wort geändert hatten. Sogar die Christen missverstehen sein Wort und nannten Jesus den Sohn Gottes. Alles war so sinnvoll. Dies ist die Schönheit des Qur'an; er bittet dich, selbst vernünftig nachzudenken und nicht die Sonne oder den Mond anzubeten, sondern den, der alles erschaffen hat. Der Qur'an bittet einen, über die Sonne und den Mond und Gottes Kreation im Allgemeinen nachzudenken.

Ist dir klar, wie unterschiedlich die Sonne vom Mond ist? Sie haben unterschiedliche Abstände von der Erde, dennoch erscheinen sie uns gleich groß; manchmal scheinen sie sich mit dem anderen zu decken. Auch wenn viele der Astronauten ins All gehen, sehen sie die bedeutungslose Größe der Erde und die Leere des Raumes. Sie werden sehr fromm, weil sie die Zeichen Allahs gesehen haben. Als ich den Qur'an weiter las, sprach er über Gebet, Freundlichkeit und über Nächstenliebe. Ich war noch kein Muslim, aber ich glaubte, dass die einzige Antwort für mich der Qur'an war, dass Gott ihn mir geschickt hatte und ich behielt es als Geheimnis. Aber der Qur'an spricht in unterschiedlichen Leveln. Ich fing an, ihn auf einem anderen Level zu verstehen, in dem der Qur'an sagt, "diejenigen, die glauben nehmen sich keine Ungläubigen zu Freunden und die Gläubigen sind Brüder." Und an diesem Punkt wollte ich meine muslimischen Brüder treffen.


KONVERTIERUNG

Dann entschied ich mich, nach Jerusalem zu reisen (wie mein Bruder es getan hatte). In Jerusalem ging ich in eine Moschee und setzte mich. Ein Mann fragte mich, was ich wünsche. Ich erklärte ihm, dass ich ein Muslim war. Er fragte, wie mein Name war. Ich erklärte ihm "Stevens." Er war konfus. Ich nahm dann am Gebet teil, wenn auch nicht sehr erfolgreich. Zurück in London traf ich eine Schwester, die Nafisa hieß. Ich erklärte ihr, dass ich den Islam annehmen wollte und sie verwies mich auf die neue Regent Moschee.

Das war im Jahr 1977, ungefähr anderthalb Jahre, nachdem ich den Qur'an bekommen hatte. Jetzt stellte ich fest, dass ich meinen Stolz loswerden musste, Iblis bekämpfen und in eine Richtung blicken. Also ging ich an einem Freitag, nach dem Jumma zum Imam und erklärte vor ihm meinen Glauben (das Kalima). Vor euch steht jemand, der Ruhm und Vermögen erreicht hatte. Aber Rechtleitung war etwas, das mir entging, egal wie stark ich danach suchte, bis mir der Qur'an gezeigt wurde. Jetzt ist mir klar, dass ich in direkten Kontakt mit Gott treten kann, anders als im Christentum oder jeder möglichen anderen Religion. Wie eine hinduistische Dame mir erklärte, "du verstehst die Hindus nicht. Wir glauben an einen Gott; wir benutzen diese Gegenstände (Idole) nur, um uns zu konzentrieren." Was sie sagt, war, dass, um Gott zu erreichen, man Teilnehmer schaffen muss, die aus diesem Grund Idole sind. Aber der Islam entfernt alle diese Barrieren. Die einzige Sache, die die Gläubigen von den Ungläubigen trennt ist das Gebet (salat). Dies ist der Prozess der Reinigung.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass alles, was ich tue, ich für das Wohlwollen Allahs tue und bete, dass man etwas Inspiration aus meinen Erfahrungen gewinnt. Außerdem möchte ich betonen, dass ich mit keinem Muslim in Kontakt kam, bevor ich den Islam annahm. Ich las zuerst den Qur'an und stellte fest, dass keine Person vollkommen ist. Islam ist vollkommen und wenn wir die Führung des heiligen Propheten (Sallallahu alaihi wa sallam) nachahmen sind wir hoffentlich erfolgreich. Möge Allah uns Rechtleitung geben, um dem Weg der Ummah von Muhammad (Sallallahu alaihi wa sallam) zu folgen. Amin!



Link: www.yusufislam.org.uk/

Quelle: 4newmuslims.org (The International Association for New Muslims. Muslim World League) Aus dem Englischen übersetzt von way-to-Allah.com

 


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